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Große Brenner-Grenzkamm-Runde / Brennerbad – Kreuzjoch – Sattelberg – Brenner – Obernbergsee – Sandjoch – Gossensaß – Brennerbad (24. August 2009, 58,5 KM; 1927 HM)

So bekannt der Brennerpass ist, so unbekannt ist wohl die Brenner-Grenzkamm-Höhenstraße, die der erste Teil dieser Tour ist. Startpunkt ist der Gasthof Silbergasset Nähe Brennerbad, von dort fährt man den alten Militärweg circa 15 Kilometer (bei durchschnittlich 8 Prozent Steigung) gemütlich an verfallenen Bunkern und anderen militärischen Anlagen vorbei Richtung Kreuzjoch. Da die gesamte Strecke zum Erhalt der Lawinenverbauungen recht ordentlich instand gehalten wird, ist die Auffahrt angenehm und wegen der militärischen Anlagen und dem freiwerden Blick zum Brenner abwechslungsreich.

Im Unterschied zum Klassiker (Grenzkam-Höhenstraße) geht es von hier einmal um das Gebirge – zunächst Richtung Sattelalm (Sattelberg 2113 HM) und dann Richtung Brenner. Immer wieder öffnet sich der Blick von circa 2000 Metern auf die Brennerautobahn die selbst hier oben noch zu hören ist. Nach Umrundung des Gebirges kommt man nach leichter Steigung zum Obernbergersee – einer von zwei Rastpunkten auf der Strecke. Von hier schlängelt sich ein Wirtschaftsweg bis zum Ende der ausgebauten Straße, unterhalb des Sandjochs (2196 HM). Nach verzweifelter Suche nach einem fahrbarem Weg kam mir die Erkenntnis, das hier wieder das bekannt Staatsgrenzen-Phänomen vorlag: Wege und Straßen führen einfach ins nichts. Mit zwei zufällig vorbeikommenden Transalpern (Udo und Renee) aus dem Schwarzwald ging es die circa 300 Höhenmeter mit geschultertem Fahrrad den Berg hinauf. Oben erwähnte ich bereits die Rastmöglichkeit, die ich hätte nutzen sollen, den schon vor dem Anstieg ging mir das Wasser aus was sich in den nächsten 2 Stunden bitter rächen sollte. Nach der “Ersteigung” des Sandjochs beginnt dann nach kurzer Querfahrt entlang des Bergrückens die Abfahrt nach Gossensaß, von dort zurück entlang der Bundesstraße 12 bis zum Ausgangspunkt der Tour. Landschaftliche schöne Tour mit sportlichen Herausforderungen. Ich empfehle eher die Grenzkam-Höhenstraße ohne Umrundung zu nehmen, so spart man sich die doch sehr anstrengende Wanderung mit geschultertem Rad den Berg hinauf.

 

 

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