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Hiking: Walchensee (800 m) – Heimgarten (1790 m) – Herzogstand (1731 m) – Berggasthaus Herzogstand (1575 m) – Walchensee (800 m)

 

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Wenn es einen Klassiker für die Münchener gibt, dann die Tour vom Walchensee hinauf zum Heimgarten und Herzogstand. Wer hier am Wochenende antritt, sollte mit viel Gegenverkehr rechnen – zurecht, denn die Gratwanderung zwischen den beiden Gipfeln bietet ein herrliches Panorama und stellt für kaum jemand ein unüberwindbares Hindernis dar, auch wenn stellenweise etwas Trittsicherheit von Nöten ist.

Man verlässt den Parkplatz der Herzogstandbahn im Süden und folgt, über eine Fußgängerbrücke hinweg, den Wegweisern zum Heimgarten. An einer Abzweigung hlt man sich, wie ausgeschildert, links und der eigentliche Aufstieg Richtung Herzogstand beginnt. Auf dem sich serpentinenartig schlägelnden Pfad gewinnt man schnell an Höhe, nach circa der Hälft der Strecke wird der Blick frei auf den Grat, auf dem man später den Höhenweg vom Heimgarten zum Herzogstand gehen wird.

Nach einem Sattel wird der Weg wieder deutlich steiler und führt in zahlreichen Serpentinen zur Heimgartenhütte hinauf. Dort angekommen genießt man einen wunderschönen Blick über den Walchensee hinaus auf die in der Nähe liegenden Berge. Tief in das flache Voralpenland reicht der Blick von Nordwest bis Nordost. Staffelsee, Riegsee, Starnbergersee und Kochelsee liegen zu unseren Füßen. Im Osten sind links vom Herzogstand schön die Benediktenwand und der Jochberg zu erkennen, im Südosten hebt sich der Schafreuter von der Vielzahl der Gipfel ab. Im Süden schließt mit der Westlichen Karwendelspitze das Karwendgebirge bei Mittenwald ab. Ein wenig weiter im Westen erkennt man das Massiv um die Große Arnspitze, weiter im Südwesten übertrumpft die Zugspitze im Wettersteingebirge drei vorgelagerte Bergketten. Im Westen reicht der Blick bis zu den Tannheimer Bergen. Gipfel wie der Teufelsstättkopf zeichnen sich markant am Horizont ab.

Wer genug gesehen und gerastet hat, der verlässt nun den Gipfel des Heimgarten und steig zum Grat hinab. Der Höhenweg zwischen Heimgarten und Herzogstand ist gesichert und nie wirklich schwierig. Feste Schuhe sind in jedem Fall trotzdem angebracht. Nach circa einer Stunde erreicht man den Gipfelpavillon des Herzogstand und hat  nochmal einen wunderschönen Blick in das Voralpenland.

Der Weg führt nun am Martinskopf vorbei zum Berggasthaus Herzogstand – wer will kann sich an dem sehr überlaufenen Berggasthof etwas stärken – der Ausblick in die Jachenau ist es jedenfalls wert. Hinter dem Berggasthof geht der steil bergabgehende Weg hinab zum Ausgangpunkt der Tour, der Talstation an der Herzogstand-Seilbahn. Wir sind die Tour in gut vier Stunden gelaufen (1250 HM) – Rast sollte man genügend einplanen um die herrlichen Ausblicke zu genießen. Bei geeignetem Schuhwerk und ein wenig Kondition auch für sportliche Familien geh bar. Abkürzen lässt sich, wer es denn möchte, mit der Seilbahn.

Kartenbild
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Richey Mountainbike Challenge Pfronten – Marathonstrecke, 53 km, 1900 Hm

MTB Marathon Pfronten

Die Mountainbike Challenge in Pfronten (Allgäu) startete bei idealen Temperaturen am Samstag morgen. Ich habe die mittlere Distanz mit 53 Kilometern und circa 1900 Höhenmetern gewählt. Das Streckenprofil ist im Vergleich zu den bisherigen Richey Challenge Strecken eindeutig das anspruchsvollste (Streckenprofile Pfronten). Drei Steigungen haben das Feld relativ rasch separiert, was das Geschiebe und Geschubse,gerade am Anfang des Rennens, stark in Grenzen gehalten hat. Die erste Steigung geht einen großen Teil auf Asphalt den Berg hinauf, danach eine recht einfache Abfahrt bevor man in den zweiten, etwas kürzeren Berg einsteigt. Sehr positiv sind die Zuschauer an der Strecke hervorzuheben, die mit großer Begeisterung die Fahrer angefeuert haben. Nach ein paar Trials, die einigen Fahrern große Probleme bereitet haben – einige leichte Stürze um mich herum – ging es in den dritten Anstieg zum Breitenberg hinauf, der von den Höhenmetern der Längste war. An sich nicht sonderlich anspruchsvoll ging hier bei mir gar nichts mehr – vielleicht war die Dolomiten Cross-Grippe noch nicht richtig ausgeheilt. Nach circa 50 Minuten Quälerei hatte man noch eine schöne, mit einem kurzen Trial versehene, Abfahrt bis in den Zielraum. Die Gesamtorganisation war, gerade im Vergleich zu den anderen Rennen, hervorragend. So viele Streckenposten und Unterhaltungsprogramme (die Soundanlage am Gipfel des Edelsbergs hörte man schon 300 Meter weiter unten) und hilfsbereite Helfer – das hat richtig Spaß gemacht. Hier noch die Ergebnisse zum Rennen: Ergebnislisten Mountainbike Challenge Pfronten. Nächste Woche dann Kirchberg, Anmeldungen sind noch möglich (Mountainbike Challenge Kirchberg).

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Videoimpressionen: Hike and Bike!

HikeandBike.de
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Hike & Bike Impressionen 2012

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Dolomiten-Cross: Mountainbike durch eines der schönsten Gebirge der Welt zum Gardasee

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Die Dolomiten: Jetzt eine märchenhafte und atemberaubende Berglandschaft, vor circa 240 Millionen Jahren Meerriffe. Im Winter zum Skifahren im Grödener-Tal und rund um die Sella Ronda schon ein optischer Leckerbissen, im Sommer bieten die Dolomiten das meiner Meinung nach atemberaubendste Mountainbike-Revier der Welt. Zum Saisonauftakt habe ich die etwas andere Alpenüberquerung herausgesucht. Einen Dolomiten-Cross von St. Vigil zum Gardasee. Neben der Bergmassiv Marmolada-Rosengarten-Latemar bietet die Strecke neben bekannten Panoramawegen wie zum Beispiel dem Bindelweg auch historische Bauwerke aus dem 1. Weltkrieg, die entlang von alten Militärwegen zu sehen sind. Highlight hierbei sicher der legendäre Kaiserjägerweg hinauf zur Folgaria-Hochebene. Insgesamt erstreckt sich die Tour über 320 Kilometer, 9.300 Höhenmetern aufgeteilt auf 6. Etappen.

1. Tour:

Fanes Nationalpark

Die Dolomiten-Durchquerung beginnt auf einer schmalen Panorama-Nebenstraße bis Pederühütte, weiter auf Schotter über Faneshütte hinauf bis zum Limojoch , auf Schotter gehts vorbei am wunderschönen Limosee zur Fanesalm in der folgenden Trailabfahrt (teils Schiebestrecke), dann technischer Pfad bis Capanna Alpina auf Trails/Karrenwegen/Schotter bis St.Kassian ab hier angenehme Schotterauffahrt bis Rif. Pralongia. Es folgt schöne Panorama-Schotterabfahrt mit abschließendem Singletrail zum Etappenziel Arabba.

2. Tour:

Vom Bindelweg an der Marmolada vorbei

Zunächst 1km auf Asphalt hinauf, später auf Schotter immer unterhalb vom mächtigen Bergmassiv bis zum Pso. Pordoi, ab jetzt gibts Fahrspaß pur auf dem berühmten Bindelweg, mit traumhaftem Blick auf den Marmolada-Gletscher. Es folgt fahrtechnische Trailabfahrt zum Fedaia-Stausee und weiter auf herrlichen Trails und Schotterwegen bis runter nach Canazei – nun auf Schotterwegen, teils Pfaden durchs Val di Fassa bis nach Moena.

3. Tour:

‘Pale di San Martino’

Tourstart auf Schotter hinauf zur Malga Tognola, in der folgenden fahrtechnischen Trailabfahrt freuen sich Fahrtechnikfreaks, später gehts weiter auf schönen Pfaden und Asphalt runter nach Caoria rauf gehts auf alter Militärstraße (Schotter) aus dem 1. Weltkrieg bis zum berühmten 5-Kreuze-Pass es folgt lange Abfahrt (1600Hm!) zunächst Schotter, später schöner Singletrail der restliche Etappenteil führt auf Nebenstraßen/Radwegen bis zum Etappenziel Barco.

4. Tour:

 

Tourstart auf Schotter hinauf zur Malga Tognola, in der folgenden fahrtechnischen Trailabfahrt freuen sich Fahrtechnikfreaks, später gehts weiter auf schönen Pfaden und Asphalt runter nach Caoria rauf gehts auf alter Militärstraße (Schotter) aus dem 1. Weltkrieg bis zum berühmten 5-Kreuze-Pass es folgt lange Abfahrt (1600Hm!) zunächst Schotter, später schöner Singletrail der restliche Etappenteil führt auf Nebenstraßen/Radwegen bis zum Etappenziel Barco.

5. Tour:

Kaiserjägerweg auf Friedensweg zum Forte del Sommo

Auf Nebenstraßen/Radwegen gehts durchs Val Sugana bis zum Einstieg Kaiserjägerweg hinauf auf schmaler, teils enger Serpentinen-Asphaltstraße mit kleinen Tunneln zur Passhöhe. Ab jetzt Belagwechsel zw. Trails/Waldwegen, Asphalt/Schotter rauf & runter über Pso. Sommo bis zur alten Festung ‘Forte Dosso del Sommo. Hier bestaunen Sie die ehemalige Festung aus dem 1. Weltkrieg. Es folgt nach kurzer Schotterpassage der Abschlusstrail hinab zum Etappenort.

6. Tour:

Hausberg-Rovereto über Mt. Velo zum Gardasee

Los gehts mit Schotterauffahrt zum Mt. Finonchio, es folgt lange Trailabfahrt (ca. 1300Hm!) über Wiesen/Schotter und vielen Trailpassagen bis Rovereto. Jetzt schlängeln wir uns auf schmaler Passstrasse rauf bis zur letzten Passhöhe Santa Barbara, die letzte Abfahrt beginnt mit Karrenweg dann Schotter und zum Abschluss folgt schöner Singletrail (ca. 400Hm) mit schönen Blicken auf den Gardasee über alten Römerweg gehts direkt an/in den Gardasee.

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Von Eschenlohe zur Kuhalm (31. Mai 2012; 750 HM; 12 KM)

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Von Eschenlohe hoch zur Kuhalm. Im Regen.

Startpunkt: Eschenlohe
Startpunkt: Eschenlohe
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Rottach-Egern – Aueralm und Siebenhüttental (28. Mai 2012; 1102 HM; 52 KM)

 

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Die offizielle Strecke des Tegernseer Mountainbike Marathon, Strecke B.Generell eine unangenehme Steigung, eine Trage- Schiebestrecke, ab Aueralm ist es dann eher eine hüglige 30 Kilometer Tour. Die Tour ist hier im Original (GPS Tourdaten) ich habe sie leicht umgewandelt, daher abweichende Kilo- und Höhenmeter.

 

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